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Regie: ANAÏS DURAND-MAUPTIT
Bühnenbild: HILKE FOMFERRA
Kostümbild: MASCHA SCHUBERT
Musik: MALCOLM KEMP
Dramaturgie: KERSTIN GRÜBMEYER
Licht: EDUARD JOEBGES

mit LUKAS KARLSCH, ELINA SCHKOLNIK, PETYA ALABOZOVA, JONAS HELLENKEMPER, ELKE BORKENSTEIN, PHILIPP MANUEL ROTHKOPF, FURKAN YAPRAK, THOMAS HAMM

Gitarren und Samples: MALCOLM KEMP
Schlagzeug: SAMUEL REIßEN
Keyboard: MORITZ SCHIPPERS


Fotos: THOMAS AURIN

VON WILLIAM SHAKESPEARE

mit Liebespaaren aus Aachen:

ANNIKA BURG und ANIKA-LINA MEYER

ELISABETH NEUERBURG und BENJAMIN STUTTE

BENOJIR WEBER und JULIA WEBER

OLGA FRENKEL und PETER GREMSE

CHRISTA NABER und JULIA GIER

RICHARD GARCIA und GRETA KLEE

"Diese Inszenierung ist kein klassischer „Romeo & Julia“-Abend. Wer den Shakespeare-Kanon eins zu eins erwartet, irrt. Doch gerade darin liegt ihre Stärke. Der Stoff von Shakespeare erweist sich erneut als zeitlos, wenn er neu gelesen wird. Diese Version von „Romeo & Julia“ ist radikal, verspielt und zutiefst gegenwärtig."

 

- Kira Wirtz, Aachener Zeitung, 17.05.2026

Es ist eine der größten Liebesgeschichten aller Zeiten und das Sinnbild der romantischen, leidenschaftlichen Liebe: »The most excellent and lamentable tragedy of Romeo and Juliet«. Die Kinder zweier verfeindeter Familien im Verona des Mittelalters, im Zeitalter der Pest und der politischen Hochzeiten, verlieben sich blitzartig ineinander, heiraten heimlich, werden durch den Familienzwist auseinandergetrieben und sterben am Ende einen tragischen Tod. Die heiße Liebe der beiden währt kurz – nur eine einzige gemeinsame Nacht verbringen sie miteinander. Was wohl aus ihnen geworden wäre, hätten sie mehr Zeit gehabt? Ein ganzes Leben gar? Hätte ihre Liebe überlebt? Und wenn ja: wie? Die Inszenierung des Shakespeare-Blockbusters von Regisseurin Anaïs Durand-Mauptit rahmt die 500 Jahre alte Liebesgeschichte mit einer Erzählung über Liebe zur Jetztzeit. Wie lieben wir heute und welche Hürden überwinden wir dabei? Wie vielfältig sind Beziehungsformen, Liebeskonzepte, Paarkonstellationen unserer Gegenwart – und sehnen wir uns immer noch nach dem großen romantischen Gefühl, das sogar den Tod überwinden will?

"Doch was passiert, wenn man diese 500 Jahre alte Tragödie nicht ehrfürchtig konserviert, sondern lustvoll-ironisch aufbricht? Regisseurin Anaïs Durand-Mauptit entscheidet sich am Theater Aachen für einen ebenso mutigen wie unterhaltsamen Weg – und macht aus der Tragödie zunächst eine Komödie."

 

"Der Bühnenraum von Hilke Fomferra zeigt ein großes, edles Zimmer in Creme mit Podest in der Mitte und einem promineten Platz für die Band an dessen Ende. Gitarren, Schlagzeug und Keyboard (unter der Leiztung von Malcolm Kemp) liefern durchgehend den Soundtrack des Abends und passen den jeweiligen Musikstil den vielfältigen Charackteren an, während diese durch den ballsaalartigen Bühnenraum tänzeln. Doch die Wände sind bereits blutverschmiert – ein Vorgriff auf das, was kommen wird. Spoiler: Kunstblut fließt reichlich. Aber nicht als Splattereffekt. Vielmehr wird das Blut zum ästhetischen Marker einer Geschichte, deren Gewalt immer präsent ist, auch wenn gelacht wird."

- Kira Wirtz, Aachener Zeitung, 17.05.2026

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